Donnerstag, 25. Juni 2009

Mit Googles Hilfe

Geniestreich oder Schnapsidee? Der Bürgermeister des niedersächsischen Städtchens Langen will Gemeindegrund bei Google Earth als Werbefläche vermarkten. Die Reklameerlöse sollen die Kasse der Kommune füllen. Werbeexperten sind skeptisch.
Spiegel Online, 20. Juni 2009

Donnerstag, 18. Juni 2009

Zum Geburtstag ganz zahm

Als "heute"-Moderatorin grillt Petra Gerster einen wie Kurt Beck. Als Moderatorin seiner Geburtstagsfeier hat sie nur warme Worte für den Ministerpräsidenten übrig. "Zapp" hat die Nebenjobs prominenter TV-Journalisten thematisiert und stieß auf eine Mauer des Schweigens. Weder die Journalisten, noch die Sender reden gerne über das Geschäft, bei dem journalistische Glaubwürdigkeit gegen viel Geld eingetauscht wird.
Kölner Stadt-Anzeiger, 19. Juni 2009

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Mittwoch, 17. Juni 2009

Ein neuer Kern für Gruner + Jahr

In der Medienkrise greifen auch altehrwürdige Verlage zu neuen Maßnahmen. Gruner + Jahr will sich zum Dienstleister entwickeln – am Hamburger Baumwall sollen künftig zum Beispiel mehr Kundenzeitschriften verlegt werden.
Kölner Stadt-Anzeiger, 16. Juni 2009

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Sudel-Ede lebt!

Allerdings ist die Reinkarnation Karl-Eduard von Schnitzlers nicht in Diensten Kubas oder Nordkoreas unterwegs. Der ehemalige Chefkommentator des DDR-Fernsehens trommelt nun von Delmenhorst aus für die Mullahs in Teheran. Kostprobe (Rechtschreibung vom Original übernommen):

Erst wird völlig frei erfunden, dass Musawi ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Amtsinhaber hätte, dann wird sein Sieg verkündet, noch bevor auch nur ein einziges Ergebnis vorliegt, und dann ist man natürlich überrascht, wenn es anders ausgeht! Wer aber intensiven Kontakt mit der revolutionären Bevölkerung des Iran hatte, konnte nicht überrascht sein. Die Liebe zu dem System ist derart ausgeprägt, dass Leute die größten Schwierigkeiten auf sich genommen haben, und mitwählen zu können. Dem Schreiber dieser Zeilen ist beispielsweise eine fast 70 Jahre alte deutsche Glaubenschwester bekannt, die inzwischen die iranische Staatsbürgerschaft hat und daher wählen kann, die einen schwerkranken Verwandten in Deutschland besuchen gekommen ist und diesen kurzzeitig verlassen musste, nur um bei den Wahlen im Iran sein zu können! Das Liebe erfüllte Volk im Iran ist bereit, jedes Opfer zu bringen, um weiterhin frei von westlichem Hegemonialwahn zu sein und nicht von Puppen und Schickimicki Westfans beherrscht zu werden. Quelle

So absurd geht es hier, hier und hier weiter.

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