Freitag, 19. September 2008

Noch ein Nazi-Vergleich

Diesmal aus China. Warum die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua alle Register zieht, wenn sie deutsche Medien verleumdet, und warum sich der deutsche Auslandssender mit dem Vorwurf der Propaganda befassen muss, steht bei Spiegel Online
19. September 2008

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1 Kommentare:

Anonymous Anonym meinte...

Sehr geehrte Frau Pamperrien, sehr geehrter Herr Hein,

es hat uns sehr gefreut, dass Sie in Ihrem Artikel »Kampagne gegen deutsche Medien - Der Nazi-Geist kehrt zurück« auf "Spiegel Online" (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,577971,00.html) die Nachrichtenseite "China Observer" (http://www.china-observer.de) auch als Nachrichtenseite bezeichnet haben, und nicht wie viele Ihrer Kollegen, diese Seite abfällig als "Blog" betitelt haben. Leider haben Sie unsere Seite dennoch in Ihrem Artikel falsch dargestellt, was wir auf eine mangelnde Recherche zurückführen.

Genau diese falsche Darstellung ist es auch, die bei vielen Chinesen, die nicht unbedingt und ausnahmslos als "regimetreu" bezeichnet werden können und dürfen, eine immer tiefere ablehnendere Haltung gegenüber den deutschen Medien und unserer Internetseite im Besonderen hervorruft.

"China Observer" prangerte selbst zu keiner Zeit die "Deutsche Welle" an. Auch ist "China Observer" NICHT eine deutschsprachige regimekritische Nachrichtenseite. Wenn wir in dieser Form betitelt werden, dann müssten NAHEZU ALLE westlichen oder zumindest deutschen Medien als "regimekritisch" bezeichnet werden. Genau genommen, und dieser Umstand ist sogar noch wesentlich wichtiger, sind wir weniger regimekritisch als unsere Kollegen, denn wir bieten allen Einzelpersonen, Organisationen, Unternehmen und wenn Sie so wollen sogar Regierungen die Möglichkeit über unser Medium zu publizieren.

"China Observer" versteht sich schon immer als Plattform, die den Dialog und den Austausch ermöglichen soll, indem vielfältige Nachrichten veröffentlicht werden. Nur durch Dialog kann für alle politischen und kulturellen unterschiedlichen Meinungen dazu beigetragen werden, dass auch ein gegenseitiges Verständnis aufgebracht werden kann. Wir, die Redaktion von "China Observer" entziehen uns jeglicher politischer Meinung, auch wenn jeder für sich selbstverständlich auch eine eigene politische Meinung hat. Wir sind der festen Überzeugung, dass unsere Leser mündig genug sind, selbst zu entscheiden, welche Darstellung richtig und welche Darstellung eher eine Propaganda darstellt. In diesem Zusammenhang muss jedoch auch gesagt werden, dass nicht nur die KPCh oder deren Anhänger sich der Propaganda bedient, sondern auch (manche) Personen und Organisationen, die genau die gegenteilige Meinung vertreten.

Wir haben hierzu auch einen Artikel auf unserer Internetseite veröffentlicht. Sie finden diesen hier: http://www.china-observer.de/index.php?entry=entry080921-113635
Wir lehnen eine Haltung Pro oder Contra China grundsätzlich ab, da es nicht darum geht, für oder wider China zu sein, sondern darum, dass jeder der sich über China informieren möchte, möglichst viele Informationen erhalten kann.

Mit freundlichen Grüßen
Redaktion China Observer
Jo Schwarz
Dennis Link
Xiao Yu
Hei You
Yiruisi

21. September 2008 17:55  

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