Mikrofon-Verbot bei der Deutschen Welle
Hier muss noch etwas nachgetragen werden: nämlich diese Geschichte um die stellvertretende Redaktionsleiterin des chinesischen Programms der Deutschen Welle, Danhong Zhang, vom 20. August. Der Sender hat reagiert. Danhong Zhang darf vorerst nicht hinters Mikrofon, bis die Sache geklärt sei, was auch immer das nun wieder heißt.
Derweil heißt es im Kölner Stadt-Anzeiger:
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dieter Wiefelspütz erklärte laut „Berliner Zeitung“, die Leistungen dieser Journalistin „werden der Aufgabe der Deutschen Welle nicht gerecht“. Von beiden Redaktionen wurde als Beleg ein weiteres Zitat von Danhong Zhang geliefert. Demnach habe die KP „mehr als jede politische Kraft auf der Welt zur Verwirklichung des Artikels 3 der Erklärung der Menschenrechte beigetragen“. In diesem Artikel wird das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person gefordert. Ein Sprecher der Deutschen Welle weist darauf hin, die Kritiker hätten allerdings einen Halbsatz unterschlagen: Danhong Zhang hatte ihrer provokanten Behauptung vorangeschickt, es sei China gelungen, 400 Millionen Menschen aus der Armut zu holen.
Sind die vielen Chinesen eigentlich rein zufällig in Armut geraten? Welche Partei hatte zu dem Zeitpunkt wohl das Sagen?
Derweil heißt es im Kölner Stadt-Anzeiger:
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dieter Wiefelspütz erklärte laut „Berliner Zeitung“, die Leistungen dieser Journalistin „werden der Aufgabe der Deutschen Welle nicht gerecht“. Von beiden Redaktionen wurde als Beleg ein weiteres Zitat von Danhong Zhang geliefert. Demnach habe die KP „mehr als jede politische Kraft auf der Welt zur Verwirklichung des Artikels 3 der Erklärung der Menschenrechte beigetragen“. In diesem Artikel wird das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person gefordert. Ein Sprecher der Deutschen Welle weist darauf hin, die Kritiker hätten allerdings einen Halbsatz unterschlagen: Danhong Zhang hatte ihrer provokanten Behauptung vorangeschickt, es sei China gelungen, 400 Millionen Menschen aus der Armut zu holen.
Sind die vielen Chinesen eigentlich rein zufällig in Armut geraten? Welche Partei hatte zu dem Zeitpunkt wohl das Sagen?
Labels: Medienbetrieb


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