Donnerstag, 25. Juni 2009
Donnerstag, 18. Juni 2009
Zum Geburtstag ganz zahm
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Mittwoch, 17. Juni 2009
Ein neuer Kern für Gruner + Jahr
Labels: Medienbetrieb
Sudel-Ede lebt!
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Mittwoch, 27. Mai 2009
"Einmal vegetarisch bitte" . . .
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Mittwoch, 22. April 2009
Das französische Zweite gegen das deutsche Erste
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Mittwoch, 8. April 2009
Gleichberechtigung auf Islamistisch
Labels: Antisemitismus, Islamismus
Donnerstag, 26. März 2009
Obsessionen II
Dienstag, 24. März 2009
Montag, 9. März 2009
Mainzer Partyservice
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Montag, 2. März 2009
Neue Satzung gegen Nepp
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Montag, 2. Februar 2009
Im Gespräch mit Google
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Donnerstag, 29. Januar 2009
Pocher und die SWR-Gremlins
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Mittwoch, 14. Januar 2009
Rechte, Linke, Islamisten – Hauptsache gegen Israel
Labels: Antisemitismus, Islamismus
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Tingeltour durch Talkshows?
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Mittwoch, 26. November 2008
Das Kommunikationsdesaster...
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Freitag, 21. November 2008
Frankfurter Intrigenkränzchen
Man fragt sich ja, wie das gerade so zugeht bei den Stengers, Niersbächen, Kochs und Zwanzigers. Seit einer Woche sind die Herren vom DFB wegen einer an Dreistigkeit, Infamie und Hinterhältigkeit kaum zu überbietenden Kampagne gegen den freien Journalisten Jens Weinreich unter Beschuss. Wer den Fall nicht kennt, wird hier fündig. Meine Wenigkeit hat zwei kleine Beiträge zum Thema beigesteuert. Mal sehen was da noch so kommt. Und jetzt stelle ich mir wieder vor, wie das da so zugeht in Frankfurt auf der DFB-Geschäftsstelle. . .
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Donnerstag, 16. Oktober 2008
China und die Deutsche Welle chronologisch
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Montag, 13. Oktober 2008
So arbeitet der China-Experte Frank Sieren
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Mittwoch, 8. Oktober 2008
Nicht tot, nicht lebendig
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Freitag, 26. September 2008
Chinas zuverlässigste Plattform in Übersee
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Mittwoch, 24. September 2008
Eklat bei der Deutschen Welle
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Sonntag, 21. September 2008
Herr Schwarz
Der Mann findet es ehrenrührig, als „regimekritisch“ bezeichnet zu werden. Allen Ernstes rügt er „Wenn wir in dieser Form betitelt werden, dann müssten NAHEZU ALLE westlichen oder zumindest deutschen Medien als 'regimekritisch' bezeichnet werden“. Offenbar sind ihm Aufgabe und Funktion der freien Presse nicht geläufig. Denn sonst hätte er bei seiner Haarspalterei zu dem logischen Schluss kommen müssen, dass selbstverständlich alle deutschen Medien per se „regimekritisch“ zu sein haben und es überaus bedauerlich ist, dass manche es nicht sind.
Tatsache ist, dass der China Observer diverse regimekritische Artikel veröffentlicht hat. Diesen zum Beispiel. Sollen wir nun aus diesem Umstand schließen, dass Dissidenten dort unter Vorspiegelung falscher Tatsachen vorgemacht wurde, sie träfen auf Gleichgesinnte? Etwa, um Widerstand zu neutralisieren? So, wie Xinhua das laut Reporter ohne Grenzen betreibt? Dort wurde plötzlich von oben genehmigte, natürlich gefilterte Kritik an der Partei veröffentlicht, nachdem die Kritiklosigkeit der Berichterstattung Glaubwürdigkeitsverluste bewirkt hatte. Propaganda ist perfide.
Vielleicht will sich Schwarz nun von seinen regimekritischen Autoren distanzieren? Interessant wäre, zu erfahren, wem er sich damit andienen will. Im Informationsministerium in Peking klopfen sich gerade alle auf die Schenkel.
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Freitag, 19. September 2008
Noch ein Nazi-Vergleich
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Donnerstag, 4. September 2008
Dienstag, 2. September 2008
Der TV-Untergang im Internet

Fernsehen spielt online fast keine Rolle. Wenige Blogger arbeiten sich am ehemaligen Leitmedium ab – einer aber mit viel Witz und exzessivem Aufwand. Ansonsten gilt TV online vielleicht einfach nicht mehr als kritikwürdig. (Foto: Milena Kreuziger)
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Freitag, 29. August 2008
Mikrofon-Verbot bei der Deutschen Welle
Derweil heißt es im Kölner Stadt-Anzeiger:
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dieter Wiefelspütz erklärte laut „Berliner Zeitung“, die Leistungen dieser Journalistin „werden der Aufgabe der Deutschen Welle nicht gerecht“. Von beiden Redaktionen wurde als Beleg ein weiteres Zitat von Danhong Zhang geliefert. Demnach habe die KP „mehr als jede politische Kraft auf der Welt zur Verwirklichung des Artikels 3 der Erklärung der Menschenrechte beigetragen“. In diesem Artikel wird das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person gefordert. Ein Sprecher der Deutschen Welle weist darauf hin, die Kritiker hätten allerdings einen Halbsatz unterschlagen: Danhong Zhang hatte ihrer provokanten Behauptung vorangeschickt, es sei China gelungen, 400 Millionen Menschen aus der Armut zu holen.
Sind die vielen Chinesen eigentlich rein zufällig in Armut geraten? Welche Partei hatte zu dem Zeitpunkt wohl das Sagen?
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Samstag, 26. Juli 2008
Branche verspottet Tölpel-Werber
Donnerstag, 17. Juli 2008
Landesmedienanstalten wollen Netz-Sendungen kontrollieren
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Donnerstag, 10. Juli 2008
Gottes Stellverlegerin in der Zeit
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Donnerstag, 3. Juli 2008
Depenbrock besiegt Redaktion
Kölner Stadt-Anzeiger, 3. Juli 2008
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Dienstag, 24. Juni 2008
Konträre Sicht
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Donnerstag, 19. Juni 2008
PR-Film mit Nachwirkungen
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Montag, 16. Juni 2008
Weiter auf dem Propagandapfad
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Donnerstag, 12. Juni 2008
"Es geht um die Pressefreiheit" . . .
Kölner Stadt-Anzeiger, 12. Juni 2008
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Freitag, 6. Juni 2008
Gottes Stellverlegerin . . .
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Mittwoch, 4. Juni 2008
Einfach mal locker bleiben!
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Sonntag, 25. Mai 2008
Ein Problem namens Israel
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Freitag, 2. Mai 2008
Verschwendungsorgie am Jadebusen
Donnerstag, 1. Mai 2008
Wie sag ich's dem Islam?
Sie soll die weltweite Verbindung nach Deutschland sein. In 30 Sprachen sendet die Deutsche Welle (DW) rund um den Globus. Es geht um Kultur, Tagespolitik und die Bundesliga. Wer germanophil ist oder als Deutscher im Ausland Heimweh hat, ist beim Auslandssender richtig. Vor ein paar Jahren hat die DW eine besondere Verbindung in die islamische Welt aufgebaut. Nach den Anschlägen vom 11. September gründete sie ein Online-Portal namens Qantara, was arabisch ist und Brücke heißt. Zweck: Dialog. Neben der DW sind das Goethe-Institut, das Institut für Auslandsbeziehungen und die Bundeszentrale für politische Bildung Träger.
Jetzt hat die Vier-Mann-Redaktion einen Skandal produziert. Sie lehnte einen Text des israelisch-deutschen Journalisten Igal Avidan mit einer verquasten und antisemitischen Begründung ab. Avidan porträtierte den aktuellen Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille, Stef Wertheimer. Replik der Redaktion: Man werde den Text nicht bringen, „weil es ein jüdischer Preis ist, der an einen jüdischen Israeli vergeben wurde, der sich offen zum Zionismus bekennt, aber für sein Engagement für israelische Palästinenser ausgezeichnet wurde“. Man könne die Botschaft „herausdestillieren“, dass sich Zionismus und das Engagement für Palästinenser miteinander vereinbaren ließen. Igal Avidan: „Ich war schockiert über die Klarheit dieser Mail.“ Der Redakteur hat Avidan jetzt geschrieben, dass er sich nur missverständlich ausgedrückt habe.
Der Vorfall in der kleinen DW-Redaktion hat auch den Intendanten der Deutschen Welle, Erik Bettermann, erreicht. „Wir entschuldigen uns für dieses Schreiben“, lässt er seinen Büroleiter, Ansgar Burghof, ausrichten. Man nehme den Vorfall auch zum Anlass, jetzt genauer hinzusehen und die Inhalte von Qantara zu durchleuchten. Mittlerweile ist Avidans Text erschienen.
Womöglich muss der Chef auch in der Kernredaktion genauer hinsehen. Seit Langem gibt der Chefkorrespondent der Deutschen Welle, Peter Philipp, dem deutschen Teil des iranischen Auslandssenders IRIB monatlich ausführliche Interviews. Das findet man beim der Deutschen Welle bisher nicht problematisch. Sprecher Berthold Stevens: „Die Deutsche Welle ist der Überzeugung, dass sie jedes Forum prüfen und gegebenenfalls nutzen sollte, um deutsche und europäische Positionen zu weltpolitischen Ereignissen, Krisen und Konflikten durch DW-Journalisten zu platzieren.“ Der Dialog mit Menschen in islamischen Ländern sei ein Schwerpunkt der Deutschen Welle.
„Reichlich naiv“ findet das der Medienwissenschaftler Norbert Bolz von der TU Berlin. Der Auslandssender des Iran sei ein Propagandainstrument des Regimes. „Hier lässt sich die Deutsche Welle als Feigenblatt missbrauchen“, so Bolz. Auch zum Programmschwerpunkt gibt es klare Worte: „Dieser Dialog ist einseitig.“ Die Gefahr sei groß, dass man sich zum Werkzeug machen lasse. „Nach der falschen Prämisse, dass alle Probleme durch Dialog zu lösen seien, gibt es keine Terroregime mehr, mit denen zu reden sich verbietet.“ Aus Sicht des Iran sei eine solche Partnerschaft mit der Deutschen Welle aber nützlich: „Man kann sich so gesprächsbereit zeigen, ohne dass es an den eigenen militanten Kern geht. Es gibt keinen Terror mehr auf der Welt, der nicht im weißen Hemd daher kommt.“ Diskurs sei das Alibi des Terrors.
Philipp redet dem IRIB-Interviewer zwar nicht nach dem Munde, doch wenn er beispielsweise sagt, dass der Iran mit dem Irak einen friedlichen Nachbarn haben wolle und deswegen nicht an den Unruhen dort beteiligt sei, fragt man sich, woher er diese Gewissheit nimmt. Von einem „unfreundlichen Akt gegenüber Iran“ spricht er, wenn es um die Sanktionen des UN-Sicherheitsrats geht. Kritik am Atomprogramm oder generell an der iranischen Führung hört man von Philipp nicht. Der IRIB-Moderator und er sind ein eingespieltes Team. Diskussionen und harte Auseinandersetzungen kommen nicht auf.
Peter Philipp auf Nachfrage: „Wenn ich das, was ich hier sage, auch im Iran sagen kann, und das ist die Spielregel, sehe ich darin kein Problem.“ Und so sieht er auch nicht das Problem, dass israelkritische Positionen eines deutschen Journalisten eines staatlichen Senders im iranischen Programm eine ganz andere Funktion haben als im Programm der deutschen Welle. So kann Philipp auch nicht nachvollziehen, was Bolz mit dem Feigenblatt meint: „Man soll die Dinge nehmen, wie sie sind, und nicht in irgendeinen Kontext stellen.“ Außerdem gebe es in Deutschland sowieso nur einige Fanatiker, die das deutsche Programm von IRIB hörten. Warum er von den Programmmachern so gerne vernommen wird, fragt