Donnerstag, 25. Juni 2009

Mit Googles Hilfe

Geniestreich oder Schnapsidee? Der Bürgermeister des niedersächsischen Städtchens Langen will Gemeindegrund bei Google Earth als Werbefläche vermarkten. Die Reklameerlöse sollen die Kasse der Kommune füllen. Werbeexperten sind skeptisch.
Spiegel Online, 20. Juni 2009

Donnerstag, 18. Juni 2009

Zum Geburtstag ganz zahm

Als "heute"-Moderatorin grillt Petra Gerster einen wie Kurt Beck. Als Moderatorin seiner Geburtstagsfeier hat sie nur warme Worte für den Ministerpräsidenten übrig. "Zapp" hat die Nebenjobs prominenter TV-Journalisten thematisiert und stieß auf eine Mauer des Schweigens. Weder die Journalisten, noch die Sender reden gerne über das Geschäft, bei dem journalistische Glaubwürdigkeit gegen viel Geld eingetauscht wird.
Kölner Stadt-Anzeiger, 19. Juni 2009

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Mittwoch, 17. Juni 2009

Ein neuer Kern für Gruner + Jahr

In der Medienkrise greifen auch altehrwürdige Verlage zu neuen Maßnahmen. Gruner + Jahr will sich zum Dienstleister entwickeln – am Hamburger Baumwall sollen künftig zum Beispiel mehr Kundenzeitschriften verlegt werden.
Kölner Stadt-Anzeiger, 16. Juni 2009

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Sudel-Ede lebt!

Allerdings ist die Reinkarnation Karl-Eduard von Schnitzlers nicht in Diensten Kubas oder Nordkoreas unterwegs. Der ehemalige Chefkommentator des DDR-Fernsehens trommelt nun von Delmenhorst aus für die Mullahs in Teheran. Kostprobe (Rechtschreibung vom Original übernommen):

Erst wird völlig frei erfunden, dass Musawi ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Amtsinhaber hätte, dann wird sein Sieg verkündet, noch bevor auch nur ein einziges Ergebnis vorliegt, und dann ist man natürlich überrascht, wenn es anders ausgeht! Wer aber intensiven Kontakt mit der revolutionären Bevölkerung des Iran hatte, konnte nicht überrascht sein. Die Liebe zu dem System ist derart ausgeprägt, dass Leute die größten Schwierigkeiten auf sich genommen haben, und mitwählen zu können. Dem Schreiber dieser Zeilen ist beispielsweise eine fast 70 Jahre alte deutsche Glaubenschwester bekannt, die inzwischen die iranische Staatsbürgerschaft hat und daher wählen kann, die einen schwerkranken Verwandten in Deutschland besuchen gekommen ist und diesen kurzzeitig verlassen musste, nur um bei den Wahlen im Iran sein zu können! Das Liebe erfüllte Volk im Iran ist bereit, jedes Opfer zu bringen, um weiterhin frei von westlichem Hegemonialwahn zu sein und nicht von Puppen und Schickimicki Westfans beherrscht zu werden. Quelle

So absurd geht es hier, hier und hier weiter.

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Mittwoch, 27. Mai 2009

"Einmal vegetarisch bitte" . . .

. . . und zum Nachtisch einen Oppositionellen im Verhör. So kann es gewesen sein an der Normannenstraße. Und dass keine Details verloren gehen, dafür sorgt die Birthler-Behörde. Hubertus Knabe hat sich mit mir im Kölner Stadt-Anzeiger darüber unterhalten, warum er seinem ehemaligen Arbeitgeber dennoch die Stasi-Akten wegnehmen möchte.
27. Mai 2009

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Mittwoch, 22. April 2009

Das französische Zweite gegen das deutsche Erste

Haben israelische Soldaten Mohammed al Dura erschossen? Die Recherchen der HR-Journalisten Esther Schapira und Georg M. Hafner, die zu einem anderen Ergebnis kommen, treiben den öffentlich-rechtlichen Sender France 2 und seinen Nahost-Korrespondenten Charles Enderlin in die Enge. 
Kölner Stadt-Anzeiger, 22. April 2009

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Mittwoch, 8. April 2009

Gleichberechtigung auf Islamistisch

Die Typen, die so einen Stuss verzapfen, sprechen immer wieder davon (hier zum Beispiel), dass sie sich im Nahen Osten doch nur einen Staat wünschten, in dem Juden, Christen und Muslime gleichberechtigt leben. Wie sich diese Gleichberechtigung für Satiriker, moderne Frauen oder Homosexuelle anfühlen würde, kann man ahnen.

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Donnerstag, 26. März 2009

Obsessionen II

Wenn hier von „Israel-Verteidigern“ die Rede ist, die den „wachsenden Einfluss rabiater ultra-orthodoxer Juden auf die israelische Politik“ „gerne beiseite“ schöben, lohnt es sich zu schauen, ob der Verfasser jener Zeilen sich in seinem Bremerhaven-Blog (!!!) je damit befasst hat, wie es um den Einfluss islamistischer Kräfte auf die palästinensische Politik steht. Und es darf mal wieder geraten werden, warum ihn das nicht interessiert.
„Frauen müssen im Bus zur Klagemauer hinten sitzen“, steht über einem Text, den der Blogger als Beleg für die Schlechtigkeit orthodoxer Juden anführt. Bei seinen Spießgesellen müssen Frauen im Demonstrationszug hinten laufen. Die Gleichstellungsbeauftragte in Bremerhaven sollte das Wort bekommen.

Dienstag, 24. März 2009

Obsession

Hier geht es nur um Bremerhaven - naja: fast nur. Warum es nicht etwa auch um Darfur, die Bahai im Iran oder Kongo geht, kann man nur vermuten.

Montag, 9. März 2009

Mainzer Partyservice

Wieviel Rundfunkgebührengeld hat Kurt Becks Geburtstagsfeier gekostet? Das ZDF hüllt sich in Schweigen, Journalisten und Zuschauer bekommen keine Auskunft.
Kölner Stadt-Anzeiger, 7. März 2009

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Montag, 2. März 2009

Neue Satzung gegen Nepp

Wenn das mal klappt: Die Landesmedienanstalten haben eine Gewinnspielsatzung rausgebracht. Dass sich bei 9 Live & Co. deswegen viel ändern wird, steht leider nicht zu erwarten. Mehr beim Kölner Stadt-Anzeiger.
3. März 2009

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Montag, 2. Februar 2009

Im Gespräch mit Google

Unstrittig ist: Google beherrscht den Suchmaschinenmarkt. Je nach Analyse und Land hat Google 60 bis 90 Prozent Marktanteil. Fast jeder nutzt Google. Dazu bietet das Unternehmen noch unzählige weiterer Services an. Darunter einen Maildienst, Blogsoftware oder Google-News, das Verlagen und Redaktionen ein Dorn im Auge ist. Strittig ist, was das Unternehmen mit seiner Marktmacht anstellt. Skeptiker warnen vor einem demnächst allmächtigen Konzern, der über jeden Online-Nutzer Profile hat und die Informationsgesellschaft beherrscht. Ein Gespräch mit dem Sprecher von Google Deutschland, Stefan Keuchel, über Datenschutz, Imageprobleme des einstigen Online-Lieblings und Zensur in China.

Herr Keuchel, dieses Interview haben wir beide per E-Mail vorbereitet. Unser kleiner Mailwechsel liegt immer noch auf Ihren Servern, da ich Googlemail hierfür genutzt habe. Wo und zu welchem Zweck ist unser Notenwechsel gespeichert? 

Stefan Keuchel: Es ist nicht ungewöhnliche, dass alte Mails gespeichert werden können. Sämtliche Mail-Dienste bieten Nutzern diese Möglichkeit. Das ist doch auch Sinn und Zweck eines Email-Kontos.

Wenn Sie wollten, könnten Sie ein Dossier über mich anfertigen. Durch meine Suchanfragen wissen Sie, welche Themen mich interessieren, durch meinen Mailaccount wissen Sie, mit wem ich mich worüber unterhalte. Von solchen Datenbeständen träumen nicht nur Unternehmen, die mir passgenau Werbung unterjubeln wollen. Wie können Sie der Versuchung widerstehen, diese Daten zusammenzuführen?

SK: Google erstellt weder Nutzerprofile noch verkaufen wir Daten an Dritte wie beispielsweise werbetreibende Unternehmen. Auch wichtig zu wissen ist, dass wir anhand einer IP-Adresse, die unser Server bei Suchanfragen erkennt, keinen Rückschluss auf Ihre Identität ziehen können.

Wenn ich mein Googlemail-Konto vom selben Rechner aus nutze, könnten Sie das sehr wohl und sie müssten meine Daten nur noch zusammenfügen. Welch eine Versuchung.

SK: Der wir ganz einfach widerstehen können. Googles Erfolg steht und fällt mit dem Vertrauen der Nutzer. Wenn weltweit auch nur ein Fall bekannt würde, in dem wir Schindluder mit Daten getrieben oder Nutzerprofile erstellt hätten, wäre unser Erfolg über Nacht vorbei. 

Googles Image hat sich stark gewandelt. Die ersten Jahre nach der Gründung galten Sie als sympathischer kleiner Laden, der die neue, bunte Online-Welt greifbar macht. Jetzt gelten Sie als Herrscher dieser Online-Welt, der gigantische Datenarsenale über jeden Nutzer hat. Warum steuern Sie da nicht entschlossener gegen, wenn Sie doch beispielsweise keine Nutzerprofile erstellen?

SK: Sie haben Recht. Das Image hat sich gewandelt. Insbesondere in Deutschland. In keinem anderen Land führen wir die Diskussion um das Thema Datenschutz so intensiv wie hier. Und das ist auch gut so. Doch erstaunlicherweise ist das Wissen um das Thema Datenschutz im Internet oft recht oberflächlich. Den wenigsten Menschen scheint bewusst zu sein, dass man sich im Internet nicht anonym bewegt, sondern eine Datenspur hinterlässt. Jede Webseite die Sie besuchen, setzt so genannte Cookies. Google ist da keine Ausnahme.

Wird Google besonders kritisch betrachtet, weil Sie sich als Firmenmotto „Tu‘ nichts Böses!“ gegeben haben und Sie an ihrem eigenen moralischen Anspruch scheitern? Es geht ja nicht nur um Datenschutz. Den ökonomisch hochinteressanten Markt China besetzen Sie ohne Skrupel und beachten dabei natürlich die Zensurvorgaben der Regierung, die keine Opposition duldet.

SK: Google ist seit 2005 in China vertreten. Übrigens lange nachdem unsere Mitbewerber dort präsent waren. Klar ist, dass der asiatische Markt sehr interessant ist…

… natürlich muss man da seine Ideale hintenanstellen…

SK: Nein, im Gegenteil. Die Entscheidung, Google in China zu offerieren, war eine der härtesten Diskussionen, die wir intern hatten. Aber: Wir sind die einzige Suchmaschine in China, die ihre Nutzer durch einen Hinweis in den Suchergebnissen auf die Zensur des Staates aufmerksam macht. Übrigens genau so wie in Deutschland, wo bestimmte Inhalte, von Neonazis etwa, Nutzern nicht zugänglich gemacht werden dürfen. Unabhängige Tests haben bestätigt, dass Google die meisten Ergebnisse liefert. Deutlich mehr als beispielsweise chinesische Suchmaschinen. Wäre es da nun besser, nicht vor Ort zu sein? Hätten Chinesen dann einen besseren Zugang zu Informationen? Mit Sicherheit nicht. Darüber hinaus bieten wir in China bewusst keine personalisierten Dienste, wie Mail oder unsere Blogsoftware an, um nicht in die Situation zu geraten, Daten an Behörden geben zu müssen.

Wenn man Sie so hört, könnte man meinen, dass Sie nur ein Imageproblem haben. Ist Google vielleicht zu verschlossen? Schießen deshalb viele Gerüchte ins Kraut?

SK: Eins ist klar. Google ist keine kleine Start-Up Firma mehr, sondern ein großer Konzern, der vermeintlich mächtig ist. Es liegt in der Natur der Menschen, solchen vermeintlich mächtigen Institutionen kritisch gegenüber zu stehen. Wir sind daher mehr als je gefordert, mit bestimmten Missverständnissen aufzuräumen und noch transparenter zu sein.

Sie werden nicht nur als Datenkrake wahrgenommen. Verlage zum Beispiel fürchten Sie als wirtschaftliche Konkurrenz. Ein Vorwurf ist, dass Sie mit Google-News an fremden Inhalten Geld verdienen.

SK: Dieser Vorwurf ist falsch. Wir verdienen mit Google-News kein Geld, denn die Seite ist komplett werbefrei. Aber es stimmt. Einige Verlage hegen eine Art Hassliebe zu uns. Auf der einen Seite sehen sie, dass Headlines und ein paar Zeilen Text bei Google News erscheinen und finden das nicht gut. Auf der anderen Seite werden aber auch die Besucherzahlen gesehen, die durch Google News auf das Online-Angebot kommen. Nicht selten kommt über Hälfte der Besucher via Google. Das wiederum gefällt den Verlagen. Kein Verlag auf dieser Welt ist gezwungen bei Google News mitzumachen. Wer das nicht möchte, kann uns informieren und wir entfernen das Angebot aus Google News. Doch das wollen die wenigsten Verlage, weil wir eben eine Menge Besucher auf deren Seiten bringen. 

Sollen wir Ihnen abnehmen, ein Samariter zu sein?

SK: Wir sind ein wirtschaftlich denkendes und agierendes Unternehmen. Und wie die jüngsten Umsatzzahlen zeigen, verdienen wir auch gutes Geld. So sind wir in der Lage, viele unserer Dienste kostenfrei anbieten zu können.

So fixen Sie User an und machen Sie abhängig.

SK: Gegen den Begriff „anfixen“ möchte ich mich wehren. Jeder Nutzer entscheidet mit seiner Maus darüber, welchen Dienst er nutzt. Ich denke, dass Google bei vielen Nutzern populär ist, weil wir so unterschiedliche Dienste anbieten.

Sie verdienen schon sehr gut. Was ist Googles Ziel? 

SK: Wir möchten den Nutzern die Informationen dieser Welt zugänglich machen. Langfristig wäre es schön, dass ein Mensch, der auf Suche nach einer bestimmten Information ist, denkt: „Mensch, ich versuch es mal bei Google. Vielleicht können die mir helfen“.

Sie sind dann der Schleusenwärter, der entscheidet, welche Information beim Nutzer ankommt. Können Sie vor dem Hintergrund nicht die drastischen Warnungen vor Ihrer Macht verstehen? Eine Forschungsgruppe der TU Graz fordert gar, dass Google zerschlagen werden müsste.

SK: Diese Forderung ist kaum nachzuvollziehen. Kein Mensch ist gezwungen, Google-Dienste zu nutzen. Es gibt zahllose Mitbewerber und einen knallharten Wettbewerb. Der Nutzer wird sich immer für den besten Service entscheiden. Und den versuchen wir zu bieten.

Dies ist die Langfassung eines Gesprächs, das am 2. Februar 2009 im Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht wurde.

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Donnerstag, 29. Januar 2009

Pocher und die SWR-Gremlins

Im Internet können derzeit Wetten auf die berufliche Zukunft von Oliver Pocher abgegeben werden. Vor einigen Monaten war es das Nazometer, das die Mitglieder des ARD-Rundfunkrates in Wallung brachte - nun nimmt der SWR-Rundfunkrat Anstoß an Pochers Cruise-Stauffenberg-Parodie.
Kölner Stadt-Anzeiger, 28. Januar 2009

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Mittwoch, 14. Januar 2009

Rechte, Linke, Islamisten – Hauptsache gegen Israel

Ob extrem rechts oder links – auf deutschen Internetseiten wird gegen Israel gehetzt. Experten fürchten, der Hass auf Israel werde zunehmend zum Schmelztiegel extremistischer Gruppierungen. Zum ersten Mal gibt es auch Überschneidungen der extremen Ränder des deutschen Politikspektrums mit radikalen Muslimen.
Die Welt, 14. Januar 2009

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Donnerstag, 4. Dezember 2008

Tingeltour durch Talkshows?

Ist Christian Klar ein Kandidat für Fernseh-Talkshows? Die Redaktionen haben sich bislang offenbar zurückgehalten, den ehemaligen Terroristen zu sich einzuladen. Juristisch gesehen wäre Klar ein Gast wie jeder andere - schließlich hat er seine Freiheitsstrafe abgesessen.
Kölner Stadt-Anzeiger, 4. Dezember 2008

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Mittwoch, 26. November 2008

Das Kommunikationsdesaster...

... des DFB ist womöglich auch Ausdruck einer Krise des Sportjournalismus. 
Kölner Stadt-Anzeiger, 25. November 2008

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Freitag, 21. November 2008

Frankfurter Intrigenkränzchen

Man fragt sich ja, wie das gerade so zugeht bei den Stengers, Niersbächen, Kochs und Zwanzigers. Seit einer Woche sind die Herren vom DFB wegen einer an Dreistigkeit, Infamie und Hinterhältigkeit kaum zu überbietenden Kampagne gegen den freien Journalisten Jens Weinreich unter Beschuss. Wer den Fall nicht kennt, wird hier fündig. Meine Wenigkeit hat zwei kleine Beiträge zum Thema beigesteuert. Mal sehen was da noch so kommt. Und jetzt stelle ich mir wieder vor, wie das da so zugeht in Frankfurt auf der DFB-Geschäftsstelle. . . 

Update

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Donnerstag, 16. Oktober 2008

China und die Deutsche Welle chronologisch

Beim Perlentaucher gibt es eine Chronologie der Ereignisse um die Deutsche Welle. Bitte hier entlang.
16. Oktober 2008

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Montag, 13. Oktober 2008

So arbeitet der China-Experte Frank Sieren

Auch hier noch mal herzlichen Dank an die Kollegen von der Achse des Guten für den Raum, den sie uns gegeben haben, um auf eine Suada des "Kollegen" Frank Sieren zu antworten, der uns auf Seite 22 der aktuellen Zeit Hauptrollen in einem finsteren Spiel andichtet, das er oder jemand anders sich für ihn ausgedacht hat. Die ganze Seite hätten sich die Kollegen aus der Zeit-Redaktion wohl schenken können, wenn ihr Autor uns, wie sich das eben so gehört, mit den Vorwürfen konfrontiert hätte.
13. Oktober 2008

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Mittwoch, 8. Oktober 2008

Nicht tot, nicht lebendig

Einmal war das grüne Sofa das Zentrum des deutschen Humors. Doch die Zeiten sind lange vorbei. Radio Bremen steckt in einer strukturellen Dauerkrise. Der Stadtsender sucht Geld, Ideen und einen neuen Intendanten.
Kölner Stadt-Anzeiger, 7. Oktober 2008

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Freitag, 26. September 2008

Chinas zuverlässigste Plattform in Übersee

Bundestagspräsident Norbert Lammert äußert sich zu den Vorgängen in der China-Redaktion der Deutschen Welle.
Frankfurter Allgemeine, 26. September 2008

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Mittwoch, 24. September 2008

Eklat bei der Deutschen Welle

Weil sie das Regime in Peking in Schutz nahm, verliert jetzt eine Mitarbeiterin des Senders ihren Leitungsjob. Doch schon droht neues Ungemach: Eine Riege prominenter Intellektueller attackiert den Auslandssender scharf in einem Offenen Brief.
Spiegel Online, 24. September 2008

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Sonntag, 21. September 2008

Herr Schwarz

Jo Schwarz, seines Zeichens Obermufti des „China-Observer“, möchte nicht, dass sein Laden als „regimekritisch“ bezeichnet wird. Luft macht er seiner Erregung mit diesem konfusen Stück im eigenen Angebot und einem Kommentar hier.

Der Mann findet es ehrenrührig, als „regimekritisch“ bezeichnet zu werden. Allen Ernstes rügt er „Wenn wir in dieser Form betitelt werden, dann müssten NAHEZU ALLE westlichen oder zumindest deutschen Medien als 'regimekritisch' bezeichnet werden“. Offenbar sind ihm Aufgabe und Funktion der freien Presse nicht geläufig.  Denn sonst hätte er bei seiner Haarspalterei zu dem logischen Schluss kommen müssen, dass selbstverständlich alle deutschen Medien per se „regimekritisch“ zu sein haben und es überaus bedauerlich ist, dass manche es nicht sind. 

Tatsache ist, dass der China Observer diverse regimekritische Artikel veröffentlicht hat. Diesen zum Beispiel. Sollen wir nun aus diesem Umstand schließen, dass Dissidenten dort unter Vorspiegelung falscher Tatsachen vorgemacht wurde, sie träfen auf Gleichgesinnte? Etwa, um Widerstand zu neutralisieren? So, wie Xinhua das laut Reporter ohne Grenzen betreibt? Dort wurde plötzlich von oben genehmigte, natürlich gefilterte Kritik an der Partei veröffentlicht, nachdem die Kritiklosigkeit der Berichterstattung Glaubwürdigkeitsverluste bewirkt hatte. Propaganda ist perfide. 

Vielleicht will sich Schwarz nun von seinen regimekritischen Autoren distanzieren? Interessant wäre, zu erfahren, wem er sich damit andienen will.  Im Informationsministerium in Peking klopfen sich gerade alle auf die Schenkel. 

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Freitag, 19. September 2008

Noch ein Nazi-Vergleich

Diesmal aus China. Warum die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua alle Register zieht, wenn sie deutsche Medien verleumdet, und warum sich der deutsche Auslandssender mit dem Vorwurf der Propaganda befassen muss, steht bei Spiegel Online
19. September 2008

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Donnerstag, 4. September 2008

Posse

Dienstag, 2. September 2008

Der TV-Untergang im Internet


Fernsehen spielt online fast keine Rolle. Wenige Blogger arbeiten sich am ehemaligen Leitmedium ab – einer aber mit viel Witz und exzessivem Aufwand. Ansonsten gilt TV online vielleicht einfach nicht mehr als kritikwürdig. (Foto: Milena Kreuziger)

Spiegel Online, 2. September 2008

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Freitag, 29. August 2008

Mikrofon-Verbot bei der Deutschen Welle

Hier muss noch etwas nachgetragen werden: nämlich diese Geschichte um die stellvertretende Redaktionsleiterin des chinesischen Programms der Deutschen Welle, Danhong Zhang, vom 20. August. Der Sender hat reagiert. Danhong Zhang darf vorerst nicht hinters Mikrofon, bis die Sache geklärt sei, was auch immer das nun wieder heißt.

Derweil heißt es im Kölner Stadt-Anzeiger:
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dieter Wiefelspütz erklärte laut „Berliner Zeitung“, die Leistungen dieser Journalistin „werden der Aufgabe der Deutschen Welle nicht gerecht“. Von beiden Redaktionen wurde als Beleg ein weiteres Zitat von Danhong Zhang geliefert. Demnach habe die KP „mehr als jede politische Kraft auf der Welt zur Verwirklichung des Artikels 3 der Erklärung der Menschenrechte beigetragen“. In diesem Artikel wird das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person gefordert. Ein Sprecher der Deutschen Welle weist darauf hin, die Kritiker hätten allerdings einen Halbsatz unterschlagen:
Danhong Zhang hatte ihrer provokanten Behauptung vorangeschickt, es sei China gelungen, 400 Millionen Menschen aus der Armut zu holen.

Sind die vielen Chinesen eigentlich rein zufällig in Armut geraten? Welche Partei hatte zu dem Zeitpunkt wohl das Sagen?

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Samstag, 26. Juli 2008

Branche verspottet Tölpel-Werber

1200 neue Freunde mit einer E-Mail: Eine Software-Firma warb in einer E-Mail für ein neues Produkt, und die Empfänger standen für alle anderen sichtbar im CC-Feld. Das Missgeschick amüsiert die Branche seit Tagen - Web-Shops verkaufen T-Shirts und Kaffeetassen, eine Fangruppe johlt bei Xing.
Spiegel Online, 25. Juli 2008

Donnerstag, 17. Juli 2008

Landesmedienanstalten wollen Netz-Sendungen kontrollieren

Medien-Regulierung paradox: Wer online Livestreams anbietet, braucht bald eine klassische Rundfunklizenz, wie ein Fernsehsender. Bayern geht in zwei Wochen voran. Ist eine ins Netz gestreamte Vereinssitzung jetzt also TV? Kritiker warnen vor staatlicher Kontrollwut, Unternehmen wandern ab.
Spiegel Online, 16. Juli 2008

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Donnerstag, 10. Juli 2008

Gottes Stellverlegerin in der Zeit

Ab heute liegt Ausgabe 29/2008 der Wochenzeitung "Die Zeit" am Kiosk. Darin beschreibe ich auf Seite 5 das Echo, das die Verlegerin der "Nordsee-Zeitung" wegen des Rauswurfs des Kollegen Detlef Kolze beim "Sonntagsjournal" bekommt.

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Donnerstag, 3. Juli 2008

Depenbrock besiegt Redaktion

Die Klage der Berliner Zeitung gegen ihren Chefredakteur ist abgewiesen worden. Die Redaktion hatte in der Doppelfunktion Josef Depenbrocks als Chefredakteur und Geschäftsführer eine Verletzung des Redaktionsstatuts gesehen.

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Dienstag, 24. Juni 2008

Konträre Sicht

Zwei Gremien sehen einen Film. Der SWR-Rundfunkrat und die Landesmedienanstalt Rheinland- Pfalz (LMK) beurteilen das ARD-Feature „Quoten, Klicks und Kohle“ völlig unterschiedlich.

Kölner Stadt-Anzeiger, 24. Juni 2008

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Donnerstag, 19. Juni 2008

PR-Film mit Nachwirkungen

Was haben ARD und ZDF im Internet verloren? Sehr viel, befand eine SWR-Reportage, und verteidigte die Online-Expansion der Öffentlich-Rechtlichen - mit unlauteren Mitteln, wie Kritiker monierten. Jetzt befasst sich der zuständige Rundfunkrat mit dem umstrittenen Film.

Spiegel Online, 19. Juni 2008

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Montag, 16. Juni 2008

Weiter auf dem Propagandapfad

Das „Netzwerk Recherche“ ist als Schaltzentrale der ARD/ZDF-Kampagne heftig unter Beschuss geraten. Auf der Jahrestagung des Journalistenvereins in Hamburg wird über Aufgaben, Anforderungen und Selbstwahrnehmung der Branche diskutiert.

Kölner Stadt-Anzeiger, 16. Juni 2008

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Donnerstag, 12. Juni 2008

"Es geht um die Pressefreiheit" . . .

. . . meint der Mainzer Professor Hans Mathias Kepplinger. Der Leiter des Instituts für Publizistik der dortigen Universität stellt im Kölner Stadt-Anzeiger die Debatte um die Neufassung des Rundfunkstaatsvertrags vom Kopf auf die Füße.

Kölner Stadt-Anzeiger, 12. Juni 2008

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Freitag, 6. Juni 2008

Gottes Stellverlegerin . . .

. . . steht heute in der taz über meinem Text, der sich mit dem unfreiwilligen Abgang eines fähigen Kollegen bei einem Lokalblatt beschäftigt.
taz, 6. Juni 2008

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Mittwoch, 4. Juni 2008

Einfach mal locker bleiben!

Im Kölner Stadt-Anzeiger habe ich ein besonders skurriles Erlebnis mit dem SWR-Chefreporter Thomas Leif geschildert. Bitte hier entlang.

Kölner Stadt-Anzeiger, 31. Mai 2008

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Sonntag, 25. Mai 2008

Ein Problem namens Israel

Immer wieder haben Mitglieder der Linkspartei einseitig gegen Israel gehetzt - dann ist Gregor Gysi mit einer Rede dazwischen gegrätscht, die auch seinen Partner Oskar Lafontaine unter Druck setzt. Nun ist der Streit offen entbrannt.
Stern.de, 23. Mai 2008

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Freitag, 2. Mai 2008

Verschwendungsorgie am Jadebusen

Nachdem ein Bremer Spitzenpolitiker Vorwürfe der Günstlingswirtschaft gegen Regierungschef Christian Wulff erhoben hatte, war die Empörung groß in Niedersachsen. Doch nun verdichten sich die Hinweise auf eine Wettbewerbsverzerrung beim Bau des Jade-Weser-Ports - und es droht ein Einschreiten der EU.
Stern.de, 1. Mai 2008

Donnerstag, 1. Mai 2008

Wie sag ich's dem Islam?

Aufregung bei der Deutschen Welle. Nachdem die Redaktion des DW-Portals „Qantara“ einen Text des Journalisten Igal Avidan mit einer antisemitischen Begründung ablehnte, lässt der Intendant die Seite nach kritischen Inhalten durchforsten. Dass der Chefkorrespondent seit Jahren mit der iranischen Auslandspropaganda zusammenarbeitet, findet der Sender nicht problematisch. Jetzt schaltet sich die Politik ein.

Sie soll die weltweite Verbindung nach Deutschland sein. In 30 Sprachen sendet die Deutsche Welle (DW) rund um den Globus. Es geht um Kultur, Tagespolitik und die Bundesliga. Wer germanophil ist oder als Deutscher im Ausland Heimweh hat, ist beim Auslandssender richtig. Vor ein paar Jahren hat die DW eine besondere Verbindung in die islamische Welt aufgebaut. Nach den Anschlägen vom 11. September gründete sie ein Online-Portal namens Qantara, was arabisch ist und Brücke heißt. Zweck: Dialog. Neben der DW sind das Goethe-Institut, das Institut für Auslandsbeziehungen und die Bundeszentrale für politische Bildung Träger.

Jetzt hat die Vier-Mann-Redaktion einen Skandal produziert. Sie lehnte einen Text des israelisch-deutschen Journalisten Igal Avidan mit einer verquasten und antisemitischen Begründung ab. Avidan porträtierte den aktuellen Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille, Stef Wertheimer. Replik der Redaktion: Man werde den Text nicht bringen, „weil es ein jüdischer Preis ist, der an einen jüdischen Israeli vergeben wurde, der sich offen zum Zionismus bekennt, aber für sein Engagement für israelische Palästinenser ausgezeichnet wurde“. Man könne die Botschaft „herausdestillieren“, dass sich Zionismus und das Engagement für Palästinenser miteinander vereinbaren ließen. Igal Avidan: „Ich war schockiert über die Klarheit dieser Mail.“ Der Redakteur hat Avidan jetzt geschrieben, dass er sich nur missverständlich ausgedrückt habe.
Der Vorfall in der kleinen DW-Redaktion hat auch den Intendanten der Deutschen Welle, Erik Bettermann, erreicht. „Wir entschuldigen uns für dieses Schreiben“, lässt er seinen Büroleiter, Ansgar Burghof, ausrichten. Man nehme den Vorfall auch zum Anlass, jetzt genauer hinzusehen und die Inhalte von Qantara zu durchleuchten. Mittlerweile ist Avidans Text erschienen.

Womöglich muss der Chef auch in der Kernredaktion genauer hinsehen. Seit Langem gibt der Chefkorrespondent der Deutschen Welle, Peter Philipp, dem deutschen Teil des iranischen Auslandssenders IRIB monatlich ausführliche Interviews. Das findet man beim der Deutschen Welle bisher nicht problematisch. Sprecher Berthold Stevens: „Die Deutsche Welle ist der Überzeugung, dass sie jedes Forum prüfen und gegebenenfalls nutzen sollte, um deutsche und europäische Positionen zu weltpolitischen Ereignissen, Krisen und Konflikten durch DW-Journalisten zu platzieren.“ Der Dialog mit Menschen in islamischen Ländern sei ein Schwerpunkt der Deutschen Welle.

„Reichlich naiv“ findet das der Medienwissenschaftler Norbert Bolz von der TU Berlin. Der Auslandssender des Iran sei ein Propagandainstrument des Regimes. „Hier lässt sich die Deutsche Welle als Feigenblatt missbrauchen“, so Bolz. Auch zum Programmschwerpunkt gibt es klare Worte: „Dieser Dialog ist einseitig.“ Die Gefahr sei groß, dass man sich zum Werkzeug machen lasse. „Nach der falschen Prämisse, dass alle Probleme durch Dialog zu lösen seien, gibt es keine Terroregime mehr, mit denen zu reden sich verbietet.“ Aus Sicht des Iran sei eine solche Partnerschaft mit der Deutschen Welle aber nützlich: „Man kann sich so gesprächsbereit zeigen, ohne dass es an den eigenen militanten Kern geht. Es gibt keinen Terror mehr auf der Welt, der nicht im weißen Hemd daher kommt.“ Diskurs sei das Alibi des Terrors.

Philipp redet dem IRIB-Interviewer zwar nicht nach dem Munde, doch wenn er beispielsweise sagt, dass der Iran mit dem Irak einen friedlichen Nachbarn haben wolle und deswegen nicht an den Unruhen dort beteiligt sei, fragt man sich, woher er diese Gewissheit nimmt. Von einem „unfreundlichen Akt gegenüber Iran“ spricht er, wenn es um die Sanktionen des UN-Sicherheitsrats geht. Kritik am Atomprogramm oder generell an der iranischen Führung hört man von Philipp nicht. Der IRIB-Moderator und er sind ein eingespieltes Team. Diskussionen und harte Auseinandersetzungen kommen nicht auf.

Peter Philipp auf Nachfrage: „Wenn ich das, was ich hier sage, auch im Iran sagen kann, und das ist die Spielregel, sehe ich darin kein Problem.“ Und so sieht er auch nicht das Problem, dass israelkritische Positionen eines deutschen Journalisten eines staatlichen Senders im iranischen Programm eine ganz andere Funktion haben als im Programm der deutschen Welle. So kann Philipp auch nicht nachvollziehen, was Bolz mit dem Feigenblatt meint: „Man soll die Dinge nehmen, wie sie sind, und nicht in irgendeinen Kontext stellen.“ Außerdem gebe es in Deutschland sowieso nur einige Fanatiker, die das deutsche Programm von IRIB hörten. Warum er von den Programmmachern so gerne vernommen wird, fragt